Terrassendielen aus thermisch behandelten Holzarten

Ein Holzterrassendeck ist ein Highlight für jeden Garten. Die gleichmäßige Wärme die im Sommer abgegeben wird, die Rutschfestigkeit gegenüber herkömmlichen Steinbelägen und die einfache Pflege machen ein Holzdeck zur ersten Wahl beim Terrassenbelag. Grundvoraussetzung für lange Freude ist die richtige Auswahl des Materials.

Aus diesem Grund habe ich mich für die Verwendung von Thermoholz entschieden.

Das Thermoholz Herstellungsverfahren

Thermoholz wird in einem besonderen Prozess nur unter Zusatz von Wasser und Hitze hergestellt. Dadurch verändert sich die Zellstruktur des Holzes und die Wasseraufnahme wird deutlich geringer (weniger Quell-Schwindverhalten, Verdrehen des Holzes). Zusätzlich werden die Zucker- und Stärkeanteile im Holz ausgebrannt, so dass Pilze oder Insekten keine Nahrung mehr im Holz finden. Thermisch behandelte Hölzer erhalten somit die höchsten Resistenzklassen (1 = 25 Jahre haltbar oder 1-2, über 15 Jahre haltbar). Durch den Prozess und die ökologische Bilanz sind diese Hölzer dem hier viel zu oft verwendeten Tropenholz weit überlegen.

Die verfügbaren Holzarten

Am häufigsten verbreitet sind die thermisch behandelten Holzarten Kiefer, Buche und Esche. Neuerdings gibt es am Markt aber auch Pappel, Ulme und weitere Holzarten. Jede Holzart reagiert etwas anders auf den Thermoholzprozess, aber für alle gilt gleichermaßen: Das Holz wird durch Sonneneinstrahlung in kurzer Zeit grau!

Für Balkone oder auch für den DIY Bereich eignen sich Terrassenmatten. Diese Matten sind nur 27 mm hoch, werden vorgefertigt angeliefert und nur noch verlegt - ohne zu Schrauben. Ein großer Vorteil ist, dass Sie diese Matten z.B. für eine Grundreinigung oder sogar über Winter wieder abnehmen können.

Handhabung und Verarbeitung

Thermoholzprodukte, auch die für den Außenbereich, sollten trocken gelagert werden. Da das Holz durch die Wärmebehandlung an Elastizität verliert, ist es stoßempfindlich und muss entsprechend vorsichtig transportiert werden.

Die Abstände der Konstruktionshölzer müssen enger gewählt werden (40 cm), um der verminderten Tragfähigkeit Rechnung zu tragen. Verarbeiter, die dies nicht berücksichtigen, gefährden die Funktionsfähigkeit des gesamten Bauteils.

Es muss unbedingt auf ausreichenden Fugenabstand geachtet werden, da das Thermoholz sehr trocken zur Auslieferung kommt. Thermoholz wird in der Regel mit einer Feuchtigkeit von 4-6 % ausgeliefert. Die Ausgleichsfeuchte für Terrassendielen beträgt ca. 13-16%, so dass die Dielen durch Feuchtigkeitszunahme in der Breite wachsen. Zu eng ausgeführte Fugen führen zum Aufwerfen des Belages.

Befestigungsmaterialien dürfen keine Spaltwirkung und/oder Dorneffekt auf das Holz ausüben, da sich dieses sonst an den betreffenden Stellen spaltet. Es darf nicht, obwohl das Holz nicht mehr fault, auf eine ausreichende Unter/ Hinterlüftung der Bauteile verzichtet werden. Berücksichtigt man dies nicht, kann Schimmel auftreten der das Holz nicht angreift, dennoch aber unschön ist und schon so manchen Anwender an den Eigenschaften von Thermoholz hat zweifeln lassen.

Thermoholzterrassen - Beispiele und Referenzen

  
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